Glossar

Aanderaa Optode
Sauerstoffsensor, welcher Sauerstoff über das Prinzip der Fluoreszenz-Quenchung misst. Besitzt einen speziellen Platin-Porphyrin-Komplex, eingebettet in einer Gas-durchlässigen Folie, die dem umgebenen Wasser ausgesetzt ist. Diese „Sensor-Folie“ ist verbunden mit einem optischen Messgerät, welches abgeschirmt in einem wasserfesten System vorliegt.
http://www.noc.soton.ac.uk/snoms/images/Oxygen_Optodes_3835_4_DED24.pdf

Airborne Laserscanning (ALS)
Systeme, welche in Flugzeugen oder Helikoptern eingebaut werden und dem Erstellen von DGMs und DOMs dienen. Ein Laser scannt dazu beim Überfliegen das Terrain ab und registriert die Entfernung zum Boden durch Messen der Laufzeit des Signals.
http://de.wikipedia.org/wiki/Airborne_Laserscanning

ArcGIS
Oberbegriff für verschiedene Geoinformationssystem-Softwareprodukte des Unternehmens ESRI.
http://de.wikipedia.org/wiki/ArcGIS

Artificial neuronal network (ANN)
Mathematisches Computermodell, das inspiriert ist von der Struktur und den funktionalen Aspekten biologischer, neuronaler Netzwerke. Ein ANN besteht aus einer hochvernetzten Gruppe artifizieller Neuronen, welche Informationen mithilfe eines „connectionist approach to computation“ verarbeitet. Es ist ein non-lineares, statistisches Daten-Modellierungs-Tool, ein adaptives System.
http://en.wikipedia.org/wiki/Artificial_neural_network

Außenjade
>Auch die Außenjade, die für die Seeschifffahrt als Jade-Fahrwasser zwischen den Inseln Wangerooge und Mellum verläuft und den Jadebusen mit der übrigen Nordsee verbindet, wird als Jade bezeichnet. Hier, nördlich der Stadt Wilhelmshaven, entsteht zur Zeit der als JadeWeserPort bezeichnete Tiefwasserhafen mit einem Containerterminal.
http://de.wikipedia.org/wiki/Jade_%28Fluss%29

Bathymetrie
Bezeichnung für die Vermessung der topographischen Gestalt des Meeresbodens. Dient der Gewinnung von Karten, aus denen das Tiefenprofil der Ozeane ersichtlich wird.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bathymetrie

Bayessche Netze
Dienen der Repräsentation von nicht beobachtbaren Ereignissen und daraus resultierenden Schlussfolgerungen. Sie stellen eine spezielle Form der Formulierung von Wahrscheinlichkeits-theoretischen Modellen dar.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bayessches_Netz

Benthal
Bodenzone eines Gewässers.
http://de.wikipedia.org/wiki/Benthal

Benthos
Gesamtheit aller in der Bodenzone eines Gewässers vorkommenden Lebewesen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Benthos

Biodiversität
Biodiversität oder biologische Vielfalt bezeichnet gemäß dem Übereinkommen über biologische Vielfalt (CBD) „die Variabilität unter lebenden Organismen jeglicher Herkunft, darunter Land-, Meeres- und sonstige aquatische Ökosysteme und die ökologischen Komplexe, zu denen sie gehören. Dies umfasst die Vielfalt innerhalb der Arten und zwischen den Arten und die Vielfalt der Ökosysteme.
http://de.wikipedia.org/wiki/Biodiversit%C3%A4t

Change Detection Methods
Techniken zur Messung von Veränderungen innerhalb eines Ökosystems (resultierend aus multitemporalen, multispektralen Satellitendaten).
http://de.wikipedia.org/wiki/Change_detection

coastDat
Datenbank mit meteorologisch-marinen Daten (ohne Beobachtungs- und Messdaten). Träger: GKSS.
http://www.coastdat.de

Data-Warehouse
Zentrale Datensammlung/Datenbank.
http://de.wikipedia.org/wiki/Data-Warehouse

Delft3D WAQ
Allgemeines Wasser-Qualitäts-Programm, welches ein breites Spektrum an Wasser-Qualitätsprozessen beschreiben kann.
http://delftsoftware.wldelft.nl/index.php?option=com_content&task=view&id=38&Itemid=39

Dempster-Shafer Theorie (DST)
Mathematische Beweis-Theorie. Die Kombination von Beweisen aus verschiedenen Quellen liefert eine wahrscheinliche Annahme.
http://en.wikipedia.org/wiki/Dempster%E2%80%93Shafer_theory

dGPS, Differential Global Positioning System
Verfahren, welches durch die Ausstrahlung von Korrekturdaten (Bahn- und Zeitsystem) die Genauigkeit der GPS-Navigation erhöhen soll.
http://en.wikipedia.org/wiki/Differential_GPS

Digitales Geländemodell (DGM)
Digitales, numerisches Modell der Geländehöhen und –formen. Ein DGM stellt im Gegensatz zum Digitalen Oberflächenmodell keine Objekte auf der Erdoberfläche dar.
http://www.geoinformatik.uni-rostock.de/einzel.asp?ID=498

Digitales Oberflächenmodell (DOM)
Digitales, numerisches Modell der Geländehöhen und –formen, welches Objekte auf der Erdoberfläche (z.B. Bäume oder Häuser) mit darstellt.
http://www.geoinformatik.uni-rostock.de/einzel.asp?ID=993911076

Dispersitätsanalyse
Siehe Granulometrie.

Disperse Stoffsysteme
Systeme aus mindestens zwei Komponenten gleichen oder verschiedenen Aggregatzustandes, von denen mindestens eine Komponente in verteilter (disperser) Form vorliegt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Dispersit%C3%A4tsanalyse

Eddy Correlation
Messtechnik des primären atmosphärischen Flusses.
http://en.wikipedia.org/wiki/Eddy_covariance

Epibenthisch
Auf der Sedimentoberfläche befindlich.
http://www.geodz.com/deu/d/epibentisch

Eutrophierung
Anreicherung von Nährstoffen in einem Oberflächen-gewässer, die ein übermäßig starkes Wachstum von Algen und höheren Pflanzen bewirken.
http://www.fgg-elbe.de/joomla/index.php
Verstärkte Produktion von Biomasse im Gewässer, die in der Regel durch vermehrte Zufuhr von Pflanzennährstoffen bedingt wird.
http://www.umwelt.bremen.de/de/detail.php
Eutrophierung bezeichnet allgemein die Anreicherung von Nährstoffen in einem Ökosystem oder einem Ökosystemteil, z. B. dem Trophiesystem von Gewässern und ist somit ein Fachbegriff der Ökologie.
[1] Dies bedeutet eine Überdüngung bzw. Überernährung der Pflanzen und anderer photosynthetisch aktiver Organismen (Cyanobakterien, Algen), besonders von Wasserpflanzen.
[2] Im engeren Sinne wird unter Eutrophierung die vom Menschen verursachte Erhöhung des Nährstoffangebotes, besonders von Nitrat und Phosphat, in Gewässern verstanden. Dies erfolgt durch den Zufluss der Nährstoffe aus Abwässern oder durch den Eintrag aus gedüngten landwirtschaftlichen Nutzflächen. Eutrophierung hat eine Erhöhung der Primärproduktion zur Folge, dieser folgt bei starker Eutrophierung eine hohe Sauerstoffzehrung im Gewässer.
http://de.wikipedia.org/wiki/Eutrophierung

Fazies
Gesamtheit der Merkmale einer Ablagerung bezüglich einer Gesteinsart und des Fossiliengehaltes.
http://de.wikipedia.org/wiki/Fazies

Fernerkundung (multisensorale)
Fernerkundung ist die Methode, Informationen über die Erde mit Hilfe von Sensoren, die sich nicht auf der Erdoberfläche, sondern an Bord von Flugzeugen oder Satelliten befinden, zu beziehen. Die Daten werden unter Verwendung von sichtbarem Licht, Infrarotlicht oder Radar erfasst. Die Fernerkundung ist eine wichtige Datenquelle für GIS.
http://www.galk.de/gris/lf_glossar.htm#f
Die Fernerkundung (englisch: Remote Sensing) ist die Gesamtheit der Verfahren zur Gewinnung von Informationen über die Erdoberfläche oder anderer nicht direkt zugänglicher Objekte durch Messung und Interpretation der von ihr ausgehenden (Energie-)Felder. Als Informationsträger dient dabei die reflektierte oder emittierte elektromagnetische Strahlung. [DIN 18716/3]
Im Gegensatz zu anderen Erfassungsmethoden die den direkten Zugang zum Objekt erfordern, versteht man unter Fernerkundung die berührungsfreie Erkundung der Erdoberfläche einschließlich der Erdatmosphäre. Eine berührungsfreie Beobachtung wird zum Beispiel durch flugzeuggetragene oder satellitengetragene Sensoren ermöglicht (d.h. Fernerkundungssensoren wie Kameras und Scanner).
Bei der Fernerkundung finden passive oder aktive Systeme Verwendung, wobei weite Bereiche des elektromagnetischen Spektrums ausgewertet werden können. Passive Systeme zeichnen die von der Erdoberfläche reflektierte Sonnenstrahlung auf (zum Beispiel Multispektralscanner) sowie die von der Erdoberfläche emittierte Eigenstrahlung (zum Beispiel Thermalbildkamera). Im Gegensatz dazu senden aktive Systeme Mikrowellen- oder Laserstrahlen aus und empfangen deren reflektierte Anteile (zum Beispiel Radarsysteme und Laseraltimeter).

Fernerkundung
Gesamtheit der Verfahren zur Gewinnung von Informationen über die Erdoberfläche oder anderer nicht direkt zugänglicher Objekte durch Messung und Interpretation der von ihr ausgehenden (Energie-)Felder. Engl.: Remote Sensing
http://de.wikipedia.org/wiki/Fernerkundung

Full-Waveform
ALS Systeme, welche nicht nur die Entfernung durch mehrfache Reflexion erfassen, sondern die Daten digitalisieren und das empfangene Signal der reflektierten Energie aufzeichnen. Diese Analyse ermöglicht es, die Signalform (Echoform, Waveform) offline mit Methoden der digitalen Signalverarbeitung zu analysieren, um unterschiedliche Oberflächenattribute, welche sich in Form des reflektierten Pulses zeigen, vom empfangenen Signal zu extrahieren.
http://www.mplusm.at/ifg/OBG2011/Stilla.pdf

Fuzzy-Logik
Theorie, welche besonders zur Modellierung von Unsicherheiten und Unschärfen von umgangssprachlichen Beschreibungen entwickelt wurde. Beispiele: „wenig-ziemlich-stark“ oder „kalt-warm-heiß“.
http://de.wikipedia.org/wiki/Fuzzylogik

Gelände (Topografie)
Physikalisch ist das Gelände die Grenzschicht zwischen der festen Erdkruste (Lithosphäre) auf der einen, der Luft (Erdatmosphäre) und den Gewässern (Hydrosphäre) auf der anderen Seite.
• Als Relief (frz. ‚das Hervorgehobene‘) bezeichnet man im Sinne der Geologie allgemein die Oberflächengestalt der Erde, wie sie durch innere, geologische und äußere Kräfte geformt ist.
• Als Topografie (von griechisch τόπος tópos ‚Ort‘ und γραφειν grafeïn ‚zeichnen, beschreiben‘; wörtlich ‚Ortsbeschreibung‘, sinngemäß ‚Geländeskizze‘) bezeichnet man in der Erdmessung speziell die Abweichung der Erdoberfläche vom Geoid oder Ellipsoid, den idealisierten Erdmodellen. Die Topographie wird aus dem Relief durch topografische Reduktion gewonnen.
• In der Kartografie ist Gelände (zu ahd. lant) speziell die naturtreu darzustellende Oberfläche mit ihren typischen Landformen. Topografie im Sinne der Kartografie beinhaltet neben dem Gelände auch die mit dem Gelände feste verbundenen Oberflächen-objekte.
• Von Terrain (frz., zu lat. terra ‚Erde‘) spricht man in Land – und Forstwirtschaft, der Kulturtechnik, dem Bauwesen und ähnlichen wirtschaftlichen Gebieten.
Das Gelände entspricht somit der Erdoberfläche, ohne die darauf befindlichen Objekte (geographische Situation), auch ohne die Wasserkörper der Gewässer, umfasst also die ganze Landfläche, in erweitertem Sinne auch die Gründe der Gewässer (Betten der Süßgewässer, Meeresboden). Nach dieser Definition ist der Ozeanboden das untermeerische Gelände, doch nennt die Ozeanografie auch die kleinen Unregelmäßigkeiten des Meeresspiegels die Meerestopografie.
Im erweiterten Sinne bezieht sich Gelände auch auf die Oberflächen anderer Himmelskörper
http://de.wikipedia.org/wiki/Gel%C3%A4nde

Geoinformationssystem (GIS)
„Ein Geoinformationssystem dient der Erfassung, Speicherung, Analyse und Darstellung aller Daten, die einen Teil der Erdoberfläche und die darauf befindlichen technischen und administrativen Einrichtungen sowie geowissenschaftliche, ökonomische und ökologische Gegebenheiten beschreiben.“ (BARTELME 1989)
http://www.gitta.info/IntroToDBS/de/html/IntroToDBS_glossary.html

GPS (Global Positioning System)
Globales Navigationssatellitensystem zur Positionsbestimmung.
http://de.wikipedia.org/wiki/Global_Positioning_System

Granulometrie
Beschreibung und Messung disperser Stoffsysteme. Analog: Dispersitätsanalyse

Grid-Computing

Form des verteilten Rechnens, bei der ein „virtueller Supercomputer“ aus einem Cluster lose gekoppelter Computer erzeugt wird. Es wurde entwickelt, um rechenintensive wissenschaftliche – meist mathematische – Problem zu lösen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Grid-Computing

Ground Truth
Die in der Fernerkundung und Kartographie direkt durch Geländeerkundung am Boden aufgenommene Information (Bodenproben, Fotos, Vegetationsbestimmungen etc.), welche zur Analyse von Luftaufnahmen, Satellitenbildern oder anderen Fernerkundungsdaten genutzt wird.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ground_Truth

GUI, Graphical User Interface
Schnittstelle, welche die Interaktion mehrere Anwender einer elektronischen Anwendung erlaubt, die eher über Bild- als über Textbefehle funktioniert.
http://de.wikipedia.org/wiki/Grafische_Benutzeroberfl%C3%A4che

Habitat
Das Habitat (dt. mit Endbetonung, von lat.: habitat „(es) wohnt“ mit Anfangsbetonung) ist der Lebensraum, den eine bestimmte Tier- oder Pflanzenart bewohnt. Daneben wird der Ausdruck auch auf die Lebensverhältnisse des Menschen angewandt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Habitat
Das „Habitat“ einer (Tier-)Art ist sein ‘Wohnort’, also die Gegend, an die diese Art angepasst ist und die sie deshalb bewohnt. Gemeint ist also weniger ein konkretes Biotop, sonder ein Biotoptyp mit seinen Faktoren, die das Überleben und die Fortpflanzung einer bestimmten Art ermöglichen. Wenn sich die Habitatansprüche einer Art im Gebiet ihres Vorkommens ändern (insbesondere durch menschliche Eingriffe), muss sie sich aus diesem Gebiet zurückziehen.
http://www.tierundnatur.de/nglo-top.htm#h

Hindcast
Test-Art  für ein mathematisches Modell. Dabei werden bekannte oder eng-verwandte Fakten für vergangene Ereignisse in das Modell eingespeist („Inputs“), um zu prüfen, wie gut der „Output“ mit bekannten Ergebnissen übereinstimmt.
http://en.wikipedia.org/wiki/Hindcast

Implementierung
Umsetzung von festgelegten Strukturen und (Arbeits-)Abläufen in einem System unter Berücksichtigung von Rahmenbedingungen, Regeln und Zielvorgaben; also einer Spezifikation. In der Softwaretechnik ist die Implementierung das Umsetzen eines Algorithmus oder Softwareentwurfs in ein Computerprogramm. Datenbankmodelle werden durch die Umsetzung der Modellierung auf konkrete Schemata implementiert.
http://de.wikipedia.org/wiki/Implementierung

INS, Inertiales Navigationssystem
(=Trägheitsnavigation); bestimmt die eigene Position und Geschwindigkeit, ohne dass ein Bezug zur äußeren Umgebung erforderlich ist.
http://en.wikipedia.org/wiki/Inertial_navigation_system , http://de.wikipedia.org/wiki/Tr%C3%A4gheitsnavigationssystem

in situ
in situ (lateinisch für „am (Ursprungs-) Ort“, „am Platz“, „an Ort und Stelle“) ist ein lateinischer Begriff, der als Fachbegriff in unterschiedlichen Disziplinen verwendet wird. […] Allgemein bezeichnet der Begriff in den Naturwissenschaften die Untersuchung eines Objektes, einer Reaktion, eines Prozesses dort, wo diese natürlich auftreten, als Gegensatz zu Untersuchungen in präparierten Umgebungen.
http://de.wikipedia.org/wiki/In_situ

Integriertes Küstenzonenmanagement (IKZM)

Dynaischer, kontinuierlicher und iterativer Prozess, durch den das nachhaltige Küstenzonenmanagement gefördert werden soll. Europäische Kommission, 1999: Es „versucht langfristig ein Gleichgewicht herzustellen zwischen den Vorteilen der wirtschaftlichen Entwicklung und  Nutzung der Küstengebiete durch den Menschen, den Vorteilen des Schutzes und der Wiederherstellung der Küstengebiete, den Vorteilen der Minimierung der Verluste an menschlichen Leben und Eigentum sowie den Vorteilen des Zugangs der Öffentlichkeit zu und der Freude an den Küstenzonen, und zwar stets innerhalb der natürlichen Dynamik und der Belastbarkeit gesetzten Grenzen.“
http://www.ikzm-strategie.de

Intertidal
Fläche, welche der Luft ausgesetzt ist bei niedriger Tide und sich unter Wasser befindet bei hoher Tide.
http://en.wikipedia.org/wiki/Intertidal_zone

in vitro
Als in vitro (lateinisch, im Glas) bezeichnet man organische Vorgänge, die außerhalb eines lebenden Organismus stattfinden, im Gegensatz zu solchen, die im lebenden Organismus (in vivo) ablaufen. In der Naturwissenschaft bezieht sich in vitro auf Experimente, die in einer kontrollierten künstlichen Umgebung außerhalb eines lebenden Organismus durchgeführt werden, zum Beispiel im Reagenzglas.
http://de.wikipedia.org/wiki/In_vitro

Jade
Die Jade ist ein 22 km langer Fluss in Niedersachsen, Deutschland.
Sie entsteht in der Gemeinde Rastede aus mehreren Quellbächen und fließt nordwärts. Östlich von Varel mündet sie hinter dem großen Mündungsschöpfwerk Wapelersiel in den Jadebusen. Der Fluss Jade schlängelt sich durch die gleichnamige Gemeinde Jade, für die er namensgebend war.
http://de.wikipedia.org/wiki/Jade_%28Fluss%29

Kartographie
Die Wissenschaft und Technik zur Darstellung der Erdoberfläche in topographischen und thematischen Karten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kartografie

Lidar
Eine dem Radar sehr verwandte Methode zur Messung des optischen Abstandes und der Geschwindigkeit sowie zur Fernmessung atmosphärischer Parameter. Statt Funkwellen (Radar) werden jedoch Laserstrahlen verwendet. Anwendung: ALS. Englisch: Light detection ranging.
http://de.wikipedia.org/wiki/Lidar

Litoral
Litoral (zu lat. litus – Ufer, Küste) wird die Uferregion eines Sees oder Flusses wie auch die Küstenregion des Meeres genannt.
Epilitoral, Erlengürtel, Weidengebüschzone: Am Seeufer gedeihen feuchtigkeitstolerante Pflanzen, Hygrophyten wie Moose, Binsen und Sumpfdotterblume. Erlenbruchwälder mit Weide, Moorbirke und Schwarzerle bestimmen das Bild bei den Pflanzen der höheren Stockwerke.
Supralitoral, Spritzwasserzone: Dieser Uferstreifen wird zwar von den Wellen nicht erreicht. Er wird aber vom Spritzwasser der Wellen, die sich am Ufer brechen, durchnässt.
Eulitoral, Brandungszone: In der Brandungszone herrschen starke mechanische Kräfte, die das Aufwachsen größerer Pflanzen nicht zulassen. Aber fest haftende, sauerstoffliebende Organismen wie Strudelwürmer (Turbellaria spec.) sowie krustenbildende Cyanobakterien können sich hier ansiedeln.
Infralitoral oder Sublitoral: In dieser Zone siedeln größere Pflanzen, die an einen ständig überfluteten Boden angepasst sind. Sie besitzen ein Aerenchym, ein zusammenhängendes System von großen Zellzwischenräumen (Interzellulare), so dass auch die Wurzeln mit Sauerstoff versorgt werden können. Dieser Uferbereich dient als Laich- und Brutgebiet für viele Fische, Vögel und Insekten. Das Infralitoral wird in verschiedene Abschnitte unterteilt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Eulitoral

MESH-EUNIS
Mapping European Seabed Habitats Eunis map layer ist eine voraussagende Karte, welche auf der Kombination von physikalischen Datenebenen basiert. Ziel ist die Voraussage von Habitat-Bereichen zur Modellierung der Verteilung der breiten EUNIS (European Nature Information System)-Habitattypen innerhalb der  MESH-Zone.
http://www.searchmesh.net/default.aspx?page=1627

Monitoring
Monitoring ist ein Überbegriff für alle Arten der unmittelbaren systematischen Erfassung (Protokollierung), Beobachtung oder Überwachung eines Vorgangs oder Prozesses mittels technischer Hilfsmittel oder anderer Beobachtungssysteme. Dabei ist die wiederholende Durchführung ein zentrales Element der jeweiligen Untersuchungsprogramme, um anhand von Ergebnisvergleichen Schlussfolgerungen ziehen zu können. Die Funktion des Monitorings besteht darin, bei einem beobachteten Ablauf bzw. Prozess steuernd einzugreifen, sofern dieser nicht den gewünschten Verlauf nimmt bzw. bestimmte Schwellwerte unter- bzw. überschritten sind. Monitoring ist deshalb ein Sondertyp des Protokollierens.
http://de.wikipedia.org/wiki/Monitoring

Multiscale Approach
Ansatz, der physikalische Problemstellungen mit wichtigen Parametern auf unterschiedlichen Skalierungen/Methoden lösen soll. Insbesondere im Bereich der räumlichen und zeitlichen Auflösung.
http://en.wikipedia.org/wiki/Multiscale_modeling

Optode
Optischer Sensor, welcher eine spezifische Substanz mithilfe eines chemischen „Transducers“ misst.
http://en.wikipedia.org/wiki/Optode

PANGAEA
Publishing Network for Geoscientific and Environmental Data; Digitales Bibliothekssystem für Daten aus der Erdsystemforschung und den Umweltwissenschaften. Daten können georeferenziert werden in Zeit (Datum/Uhrzeit und geologisches Alter) und Raum (geographische Breite/Länge, Tiefe/Höhe). Wissenschaftliche Daten werden über ein Redaktionssystem mit ihren beschreibenden Metadaten verknüpft und in einer relationalen Datenbank abgelegt. Alle Daten sind frei verfügbar und über Webdienste im Internet zugänglich. Träger: AWI, MARUM.
http://www.pangaea.de/about/

Pelagial
Bei Seen und Meer der uferferne Freiwasserbereich oberhalb der Bodenzone. Bei Seen reicht es von der Seemitte zum Ufer hin bis zu den ersten wurzelnden Wasserpflanzen. Im Meer bezeichnet es die festlandsferne Hochsee, d.h. das offene Meer.
http://de.wikipedia.org/wiki/Pelagial

PELETS 2D
Program for the Evaluation of 2D Lagrangian Ensemble Transport Simulations; Programm zur Bereitstellung von Werkzeugen zur Lagranschen Transportrechnung (Partikelverfolgung). Basiert auf abgespeicherten 2D Strömungsfeldern in mindestens stündlicher Auflösung.
http://www.coastdat.de/tools/trajectories/pelets/index.html.en

Post-Processing
Nachbearbeitung und Aufbereitung von Ergebnissen einer Computersimulation, wie z.B. einer numerischen Strömungssimulation. Man versucht, die dabei entstehenden großen Datenmengen in eine verständliche Darstellungsform umzuwandeln, z.B. in Grafiken und Animationen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Postprocessing

Proxy
Stellvertreter/ indirekter Anzeiger einer Umweltbedingung
http://de.wikipedia.org/wiki/Proxy_%28Klimaforschung%29

RapidEye
Start-Up Unternehmen in Brandenburg (a.H.). Gefördert durch öffentliche Mittel möchte es mit einem Investitionsvolumen von rund 150 Mio. € Kleinsatelliten im Weltall positionieren und Erdbeobachtungen kommerziell verwerten.
http://www.rapideye.de

Remote Sensing
Siehe „Fernerkundung“.

Rippelfeld
Ein deutlich als (ehemaliger Meeresboden) mit typischer Wellenstruktur erkennbares Felsplateau.

SAR
Synthetic Aperture Radar; Abbildender Radar, welcher aus Flugzeugen oder von Satelliten 2-dimensionale Darstellungen eines Geländeausschnittes durch Abtastung der Erdoberfläche mit elektromagnetischen Wellen erzeugt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Synthetic_Aperture_Radar

Schelfregion
Küstennaher Meeresboden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schelf

Self-generated Noise (SGN)
Passive, akustische Messmethode zur Erfassung der Sedimentmobilität (des „Geschiebes“) mithilfe der akustischen Aufnahme von Transport-Parametern und deren Frequenzen.
http://search.informit.com.au/documentSummary;dn=929648555542742;res=IELENG

Side-Scan Sonar
Erforschung des Meeresbodens und zur Klassifizierung von Objekten auf dem Meeresboden. Es wird ein Sonargerät verwendet, das in einem breiten Streuwinkel Impulse auf den Meeresboden aussendet. Frequenzbereich: 100-500kHz.
http://de.wikipedia.org/wiki/Side-Scan-Sonar

Sonar
Sound navigation and ranging; Schallmesstechnik zur Ortung und Vermessung von Gegenständen unter Wasser, welche die Tatsache ausnutzt, dass sich Schall – insbesondere bei hohen Frequenzen – viel verlustärmer ausbreitet als in der Luft.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sonar

Stakeholder
Natürliche oder juristische Person, welche ein Interesse am Verlauf oder Ergebnis eines Prozesses (z.B. eines Projektes oder der wirtschaftlichen Entwicklung eines Unternehmens) hat.
http://de.wikipedia.org/wiki/Stakeholder

Subaquatisch
Unter Wasser ablaufende Prozesse oder dort entstandene Bildungen. In der Regel ist der Begriff auf den nichtmarinen Bereich beschränkt und so von „Submarin“ abgetrennt.
http://www.geodz.com/deu/d/subaquatisch

Submarin
Unter dem Meeresspiegel lebend, befindlich oder entstanden.
http://www.enzyklo.de/Begriff/submarin

Subtidal
Ständig vom Wasser bedeckte Schelfregion unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in ca. 200m Tiefe.
http://de.wikipedia.org/wiki/Litoral

TanDEM-X
Terra Sar-X-Add on for Digital Elevation Measurements (Deutsch: Terra Sar-X Erweiterung für digitale Höhenmessungen); Deutscher Radarsatellit, der gemeinsam mit dem Satelliten Terra Sar-X mittels SAR im x-Band (dem Sendebereich von 8-12 GHz) die Erdoberfläche stereographisch vermessen soll.
http://de.wikipedia.org/wiki/TanDEM-X

Terra Sar-X
Deutscher Erdbeobachtungssatellit (DLR, EADS Astrium GmbH). Kommerzielle Nutzungsrechte liegen bei dem Geo-Informations-Dienstleister Infoterra GmbH. Im Orbit seit dem Jahr 2000.
http://de.wikipedia.org/wiki/TerraSAR-X

Terrestrisch
Methoden, Vorgänge, Daten, Systeme, Instrumente, Organismen oder Objekte, die (I) sich auf den Planeten Erde beziehen (=“irdisch“) oder (II) sich auf der Erde befinden bzw. dort stattfinden (=“erdgebunden“) oder (III) zur Landfläche der Erde bzw. zu Anwendungen oder Prozessen gehören, die sich auf dem Land (und nicht in der Luft oder auf dem/im Wasser) abspielen (=“landgestützt“).
http://de.wikipedia.org/wiki/Terrestrisch

Tide
Das Heben und Senken des Meeresspiegels, ausgelöst durch ein Zusammenspiel der Gravitationskräfte des Mondes und der Sonne sowie der Erdrotation.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gezeiten

Time-lapse Messungen
Dynamische Aufnahme eines Vorgangs über einen abgesteckten Zeitraum (Gegenteil zu „Momentaufnahme“).

Transducer
Apparatur, welche einen Energietyp in einen anderen umwandelt. Diese Umwandlung kann von/zu elektrischer, elektro-magnetischer, photonischer, photovoltatischer oder jeder anderen Energieform erfolgen.
http://en.wikipedia.org/wiki/Transducer

Transekt
Ein Satz von Mess- bzw. Beobachtungspunkten entlang einer geraden Linie.
http://de.wikipedia.org/wiki/Transekt

TS-X Daten
Tri-Service Experiments-Daten des Satelliten Terra Sar-X 5.
http://de.wikipedia.org/wiki/TerraSAR-X

VPS System
Vorsorgeplan Schadstoffunfallbekämpfung für die deutsche Nord- und Ostseeküste. Im Web werden Daten in Form von Softwaredatenbanken bereitgestellt, z. B. mit Kontaktdaten, Notfallplänen, Fotos, GIS, Schiffsdaten…
http://www.vps-web.de

WebGIS
Unter dem Begriff Web-GIS wird im Allgemeinen eine GIS-Applikation verstanden, deren Kernfunktionen auf für Geodaten spezialisierte Webservices (Geodienste) zurückgreifen. Als Grafische Benutzeroberfläche kann dabei eine auf Geodaten spezialisierte Webapplikation oder ein Geobrowser zur Verwendung eingesetzt werden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Web_GIS