TP 3.1 Integrative Modelle

Dieses Teilprojekt verknüpft im Rahmen von Systemstudien Modellergebnisse, Naturbeobachtungen und Fernerkundungsdaten. Als zentrales Modellierungsprojekt im Verbund WIMO zielt es auf den Aufbau und die Evaluation von integrierten Modellsystemen, und deren Anwendung auf Fragestellungen zur Hydro- und Transportdynamik in der Deutschen Bucht. Im Fokus steht eine skalenübergreifende Betrachtung von Wirkungsprozessen: So wird der Effekt großräumiger Wind- und Schwebstofffelder auf kleinräumige Gebiete und die Auswirkung von Extremereignissen (Stürme) auf die großräumige Dynamik und deren lokaler Wirkung durch Modelle simuliert. Dabei steht besonders das Verhältnis einzelner und kumulierter Extremereignisse zur langfristig wirkenden mittleren Strömungs- und Transportdynamik im Vordergrund.

Wissenschaftliche Ziele

  • Darstellung des Gültigkeitsbereiches von hydrodynamischen, sedimentdynamischen und biogeochemischen Modellsimulationen anhand unabhängiger Kenngrößen
  • Darstellung der natürlichen Dynamik von hydrodynamischen, sedimentdynamischen und biogeochemischen Prozessen in ausgewiesenen Untersuchungsgebieten
  • Abschätzung der Wirksamkeit von Sturmereignissen und deren Chronologie im Unterschied zur mittleren Dynamik
  • Entwicklung von modellunterstützten Monitoringstrategien

Ziele und Aufgaben im Projektverbund zur strategischen Entwicklung von Monitoringkonzepten

  • Modellgestützte Ausweisung signifikanter Zeiträume und repräsentativer Orte für Messkampagnen und Observationen
  • Räumliche und zeitliche Inter- und Extrapolation von Messdaten der Projektpartner und Observatorien
  • Bereitstellung zeitlich und räumlich variabler Randbedingungen für die Bewertung von Produkten aus der Fernerkundung und direkter Beobachtungen der Projekt­partner
  • Schätzungen im Bereich der Küsten mit objektiven Fehlerbalken zu kennzeichnen: eine Herausforderung, die über den momentanen Stand der Dinge hinausgeht.

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