Primärproduktion und Respiration im Pelagial und im Benthos der Deutschen Bucht

Koordinator: Christian Hass (AWI) in Koop. mit Justus van Beusekom

Ziel der EU Umweltpolitik ist es, einen gesunden Ökologischen Zustand der Meere zu erreichen. Die hohe Belastung der Meeresumwelt mit Nährstoffen ist einer der Hauptgründe, warum dieser Zustand noch nicht erreicht ist. Im Rahmen vom WIMO-Projekt wurden verschiedene Methoden kombiniert, um den Zustand der Eutrophierung im Wattenmeer und seine regionalen Unterschiede zu erklären und um die Auswirkung der Nährstofffrachten quantifizieren zu können. Durch die Kombination mehreren Methoden soll eine optimierte Abschätzung der Primärproduktion der Deutschen Bucht ermöglicht werden. Die Hypothese, dass die winterliche Verteilung des gelösten Stickstoffs das Produktionspotential der Deutschen Bucht vorhersagt, wird überprüft werden. Die angewandten Methoden umfassen die Fernerkundung, in situ Messungen der Primärproduktion und Auswertung von Sauerstoff-Dauermessungen.

Weitere Daten sollen nun mit früheren Messungen kombiniert werden und so ermöglichen, die Remineralisierungsleistung der Wassersäule und Sedimente zu vergleichen und zu
quantifizieren und mit Schätzungen der Primärproduktion aus
Schiffsmessungen und aus weiteren Schätzungen aus dem Innovationsprojekt „Eutrophierung Deutsche Bucht“ zu vergleichen.